Aphoristische „Finger“übungen
Aphorismendomino von vier AphoristikerInnen (davon zwei DAphA-Mitglieder) Im regelmäßigen Wechsel bringen wir die Worte ins Rollen – das geht manchmal täglich, manchmal kugeln sie auch etwas länger in der Warteschleife…!
Und wir achten (seit einigen Jahren) streng auf die (Domino-)Regeln: Auch wenn es schwierig ist, keine Wortveränderung beim Anschluss!!
Liebe Leserin, lieber Leser,
fällt Ihnen spontan eine Fortsetzung zum letzten Aphorismus ein?! Dann freuen wir uns auf Ihren Kommentar!
Bitte die Kommentarfunktion nutzen!
Die Dominokanerinnen und Dominokaner sind:
Helmut Peters
Helga Schäferling
Wilfried Besser
Claudia Brefeld
Helmut
Keine leeren Phrasen zu dreschen sollte eine Grundbedingung für Politiker sein.
Helga
Politiker sein und es allen recht machen wollen, ein Ding der Unmöglichkeit.
Wilfried
Unmöglichkeit wird immer gern als Grund genannt, wenn Entscheider kein Interesse daran haben, für unbequeme Probleme adäquate Lösungen zu finden.
Claudia
Lösungen zu finden ist nicht die Stärke eines Prinzipienreiters.
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"Kahle Gedanken gedeihen auf geistigem Ödland."
Das wird gleich das Wort zum Sonntag.
Vielen Dank für den Kommentar.
Kahle Gedanken gedeihen auf geistigem Ödland.
»Leere Phrasen sind das Echo kahler Gedanken.«
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Ein privates Vergnügen lässt uns die Welt auf einen Punkt schrumpfen.
Ein gesellschaftlicher Irrtum ist ein privates Vergnügen.
So. Nun geht es weiter liebe Dominokanerinnen und Dominokaner... Ich habe gewartet, bis ich mich im Kommentar quasi nahtlos anschließen kann.
»Für einen Konformisten ist Opposition ein gesellschaftlicher Irrtum.«
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Gehen die Fragen aus, häufen sich die Antworten bis zur Unwissenheit.
Danke Tarek Bernet für den sehr guten Kommentar. Mir ist da auch ein Aphorismus eingefallen:
"Das Diktat der Zufriedenheit löscht Fragen."
Ich werde Ihren Kommentar für das Wort zum Sonntag, 03.05.26 verwenden.
Viele Grüße Thomas Häntsch
Gierig wird, wem das Diktat der Zufriedenheit das Leben beherrscht.
»Zufriedenheit kostet weniger als Gier.«
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Unterdrückte wollen herrschen, während die Herrschenden ihre Schuld unterdrücken.
»Teil des Herrschens wird, wer an nichts schuld sein will.«
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Eine Interpretationsoffene Realität lädt zu märchenhafter Wahrnehmung ein.
»Wahrnehmungen sind Interpretationen der Realität.«
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Eine gute Ausbildung ersetzt so manches Werkzeug.
Vielen Dank, Karsten Müller. Hier noch ein Aphorismus zum Thema von mir:
»Erfahrung ist die Glasur auf der Ausbildung.«
© Thomas Häntsch
Erfahrung kommt, wenn die Jugend geht.
»Als Allheilmittel betrachtet sich nur die Weisheit.«
Da ist mir nach einigem Suchen noch etwas eingefallen:
»Nicht abgewöhnen wollen wir uns das Zweifeln - als großen Wert des Denkens.«
© Thomas Häntsch
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Seine Grenzen erfasst, wer sie überschreitet.
Ahnungslose auf der Titanic waren auf der Brücke in der Mehrheit.
Aha. Ja stimmt. Ich werde mich bemühen
Lieber Thomas, kleine Anmerkung: Der Anschluss muss die Wortreihenfolge einhalten, also: der Ahnungslose auf der Titanic... oder: auf der Titanic... oder nur Titanic...
»Der Untergang der Titanic demonstriert, dass der Mensch erst im Unglück seine Grenzen erfasst.«
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Meine Antwort:
»Die Stärke eines Prinzipienreiters besteht darin, seine Schwäche vor Veränderung zu verbergen.«
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