Aphoristische „Finger“übungen

Aphorismendomino von vier AphoristikerInnen (davon zwei DAphA-Mitglieder) Im regelmäßigen Wechsel bringen wir die Worte ins Rollen – das geht manchmal täglich, manchmal kugeln sie auch etwas länger in der Warteschleife…!

Und wir achten (seit einigen Jahren) streng auf die (Domino-)Regeln: Auch wenn es schwierig ist, keine Wortveränderung beim Anschluss!!

Liebe Leserin, lieber Leser, 

fällt Ihnen spontan eine Fortsetzung zum letzten Aphorismus ein?! Dann freuen wir uns auf Ihren Kommentar!

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Helga

Leben hält immer wieder Überraschungen für uns bereit; nicht immer schöne, aber immer können sie für uns lehrreich sein.

Wilfried

Lehrreich sein und trotzdem Spaß bereiten, wer würde zu einem solchen Unterricht schon nein sagen?

Claudia

Nein sagen fällt leichter, wenn man im Überfluss lebt.

Helmut

Im Überfluss lebt nicht der Reiche. Im Überfluss lebt der, der aus wenig mehr machen kann.

Thomas

Aus wenig mehr machen kann, wer im Mangel die Chance erkennt.

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Thomas Häntsch
Vor einem Monat

>Überarbeitete Variante: Starre Prinzipien sind aus dem Grabstein der Veränderung gemeißelt.<
Diese Variante finde ich auch gelungener.

Tarek Bernet
Vor einem Monat

Überarbeitete Variante: Starre Prinzipien sind aus dem Grabstein der Veränderung gemeißelt.

Tarek Bernet
Vor einem Monat

Die Schwäche vor Veränderung verbirgt, wer seine Prinzipien aus Stein gemeißelt hat.

Thomas Häntsch
Vor 2 Monate

Meine Antwort:
»Die Stärke eines Prinzipienreiters besteht darin, seine Schwäche vor Veränderung zu verbergen.«

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Thomas Häntsch
Vor 2 Monate

"Kahle Gedanken gedeihen auf geistigem Ödland."
Das wird gleich das Wort zum Sonntag.
Vielen Dank für den Kommentar.

Tarek Bernet
Vor 2 Monate

Kahle Gedanken gedeihen auf geistigem Ödland.

Thomas Häntsch
Vor 2 Monate

»Leere Phrasen sind das Echo kahler Gedanken.«

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Tarek Bernet
Vor 2 Monate

Ein privates Vergnügen lässt uns die Welt auf einen Punkt schrumpfen.

Hans Nauer
Vor 3 Monate

Ein gesellschaftlicher Irrtum ist ein privates Vergnügen.

Thomas Häntsch
Vor 5 Monate

So. Nun geht es weiter liebe Dominokanerinnen und Dominokaner... Ich habe gewartet, bis ich mich im Kommentar quasi nahtlos anschließen kann.
»Für einen Konformisten ist Opposition ein gesellschaftlicher Irrtum.«

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Tarek Bernet
Vor 5 Monate

Gehen die Fragen aus, häufen sich die Antworten bis zur Unwissenheit.

Thomas Häntsch
Vor 5 Monate

Danke Tarek Bernet für den sehr guten Kommentar. Mir ist da auch ein Aphorismus eingefallen:
"Das Diktat der Zufriedenheit löscht Fragen."
Ich werde Ihren Kommentar für das Wort zum Sonntag, 03.05.26 verwenden.
Viele Grüße Thomas Häntsch

Tarek Bernet
Vor 5 Monate

Gierig wird, wem das Diktat der Zufriedenheit das Leben beherrscht.

Thomas Häntsch
Vor 5 Monate

»Zufriedenheit kostet weniger als Gier.«

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Tarek Bernet
Vor 3 Monate

Unterdrückte wollen herrschen, während die Herrschenden ihre Schuld unterdrücken.

Thomas Häntsch
Vor 6 Monate

»Teil des Herrschens wird, wer an nichts schuld sein will.«

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Tarek Bernet
Vor 3 Monate

Eine Interpretationsoffene Realität lädt zu märchenhafter Wahrnehmung ein.

Thomas Häntsch
Vor 8 Monate

»Wahrnehmungen sind Interpretationen der Realität.«

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Tarek Bernet
Vor 9 Tage

Der Wert des Denkens bemisst sich am Zustand der Geschichte.

Karsten Müller
Vor 8 Monate

Eine gute Ausbildung ersetzt so manches Werkzeug.

Thomas Häntsch
Vor 8 Monate

Vielen Dank, Karsten Müller. Hier noch ein Aphorismus zum Thema von mir:
»Erfahrung ist die Glasur auf der Ausbildung.«
© Thomas Häntsch

Karsten Müller
Vor 8 Monate

Erfahrung kommt, wenn die Jugend geht.

Thomas Häntsch
Vor 8 Monate

»Als Allheilmittel betrachtet sich nur die Weisheit.«

Thomas Häntsch
Vor 9 Monate

Da ist mir nach einigem Suchen noch etwas eingefallen:
»Nicht abgewöhnen wollen wir uns das Zweifeln - als großen Wert des Denkens.«
© Thomas Häntsch

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Tarek Bernet
Vor 2 Monate

Seine Grenzen erfasst, wer sie überschreitet.

Walter Jakoby
Vor einem Jahr

Ahnungslose auf der Titanic waren auf der Brücke in der Mehrheit.

Thomas Häntsch
Vor einem Jahr

Aha. Ja stimmt. Ich werde mich bemühen

Helmut Peters
Vor einem Jahr

Lieber Thomas, kleine Anmerkung: Der Anschluss muss die Wortreihenfolge einhalten, also: der Ahnungslose auf der Titanic... oder: auf der Titanic... oder nur Titanic...

Thomas Häntsch
Vor einem Jahr

»Der Untergang der Titanic demonstriert, dass der Mensch erst im Unglück seine Grenzen erfasst.«

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